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BIOGRAFISCHE SCHAUSPIELE

 

"Die Musen hab' ich stets geachtet"

Szenen aus Goethes Leben
Stück in sechs Anthologien für zwei bis drei Schauspieler

Vierzig Jahre seines Lebens, vom ersten Weimarer Jahrzehnt bis zum Tode seiner Ehefrau Christiane im Jahre 1816, begleiten wir Johann Wolfgang von Goethe. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht sein Verhältnis zu seinen wohl bedeutendsten Musen Charlotte von Stein und Christiane Vulpius.
Spieldauer ca. 90 Minuten

 

"Götterfunken"

Schillers Leben
Stück in vier Anthologien für zwei Schauspieler

Nicht nur zu seinem 200. Todestag zeigen wir Ihnen den Menschen Schiller, der als Militärarzt wider Willen seine literarische "Karriere" rebellisch begann und unter Entbehrungen, Krankheiten in seinem recht kurzen Leben eines der beachtendsten und meistgespielten Werke der Literaturgeschichte schuf.
Spieldauer ca. 90 Minuten

 

"Man altert nicht von ungefähr"

Das Kästner Porträt
Stück in vier Anthologien für zwei Schauspieler

Emil und die Detektive. Bekannt. Aber wer war Frau Pichler, Ilse oder die offenherzig gekleidete Chansonette? Erich Kästner, Schöpfer geistreicher und witziger Kinderbücher und zugleich unerbittlicher Ankläger und Chronist seiner Zeit. Sowohl Unterhaltungsschriftsteller als auch großer humanistischer Literat, Poet und Dichter? Zwölf Jahre Berufsverbot, Verfolgungen und Schikanen unter dem Faschismus zwangen ihn nicht in die Knie, wenn er auch im Alter oft resigniert und einsam war.
Spieldauer ca. 90 Minuten

 

"Zur Heimat erkor ich mir die Liebe"

Die sechs Leben der Mascha Kaléko
Stück in vier Anthologien für zwei Schauspieler

So wenig bekannt die Lyrikerin Mascha Kaléko heute noch ist, so sehr haben doch ihre Gedichte überlebt. Ihre Themen, die melancholische Suche nach dem "sogenannten Glück" und immer wieder die Liebe und deren Scheitern haben nichts von ihrer Aktualität eingebüßt. Ihr Ton erinnert an Kästner, heiter-melancholisch, ironisch durchbrochen, und doch ist er vielleicht poetischer, wehmütiger, insbesondere im Exil verzweifelter als der des "sachlichen Romantikers".
Ihr Leben verlief tragisch, geprägt von Heimatlosigkeit,Verlusten und Einsamkeit. Und dennoch konnten ihr alle Widrigkkeiten nicht die Leichtigkeit und Schärfe, die Eleganz und ihren ironischen Spott rauben, der so viele ihrer kleinen lyrischen Perlen auszeichnet.
Spieldauer ca. 95 Minuten

 

"Wenn tot, werde ich mich melden"

Ein Tucholsky Leben
Stück in vier Anthologie für zwei Schauspieler

Nach eigener Aussage wurde Kurt Tucholsky am 9. Januar 1890 als Angestellter der "Weltbühne" zu Berlin geboren.Wer war dieser Mann, der von sich behauptete: "Schade - mich haben sie falsch geboren"? Warum trug er "fünf PS"? Seinen eigenen Namen und vier Pseudonyme? Tiger, Panther, Wrobel, Hauser? Er war Journalist, Satiriker, Essayist, Literatur- und Theaterkritiker, Erzähler, Lyriker, Chanson- und unermüdlicher Briefeschreiber. Einer der meistgelesenen Autoren der Weimarer Republik, seit jeher geliebt und verehrt. Zugleich ist er, als heftiger Ankläger von Machtmissbrauch und Militarismus ("Soldaten sind Mörder"), nach wie vor heftig umstritten und immer noch hochaktuell.
Spieldauer ca. 90 Minuten

" Was mich betrifft"

Wilhelm Busch – Ein Bilderbuchleben –
Zwei-Personen Stück
„Und schlupp! Ist man zur Welt gebracht.“ Und so war’s dann auch am 15. April 1832 so weit:
Heinrich Christian Wilhelm Busch erblickte in Wiedensahl, dem ehemaligen Königreich Hannover, als ältestes von sieben Kindern das Licht der Welt.  Fast jeder kennt die Streiche von Max und Moritz Bildergeschichten wie Die fromme Helene oder Den heiligen Antonius von Padua ?
Wilhelm Busch gilt als der Urvater des „Comics“.  Er begann auf Wunsch seines Vaters mit einer Ausbildung zum Maschinenbauer, bemerkte aber bald sein Talent zum „Tagedieb“ und „Herumtreiber“, wie er selbst den Künstler nennt. Er wird Maler, Zeichner, Dichter und Erzähler, hat zur Liebe kein großes Talent und bleibt deshalb wohl auch bis zu seinem Tode
am 9. Januar 1908 ehe- und kinderlos. Neben seinen berühmten Werken malte Busch über 1000 Ölbilder, die aber bis zu seinem Tode unveröffentlicht blieben.
Spieldauer ca. 80 Minuten

 

"Der Stein der Narren" Kuttel Daddeldu’s Lebensreise

Joachim Ringelnatz’ sein Leben
Zwei-Personen Stück

Der Schriftsteller und Maler und einer der bekanntesten deutschen Lyriker des 20. Jahrhunderts Ringelnatz wurde am 7. August 1883 in Wurzen bei Leipzig als Hans Bötticher geboren und starb am 17.11.1934 mit leerer Brieftasche in Berlin.
Er, der den Namen „Ringelnatz“ vermutlich nach dem seemännischen Ausdruck für das glückbringende Seepferdchen wählte, war ein Vagabund auf dem Ozean des Lebens, doch der Spießbürgerschreck hatte bis zum Ende seiner irdischen Tage seine hellen Kinderaugen, mit denen er auf und hinter Menschen und Dinge schaute.
„Er hat den Stein der Narren entdeckt (welcher dem der Weisen zum Verwechseln ähnlich sieht). Joachim Ringelnatz war rundherum ein absonderliches Exemplar Mensch, in Erscheinung und Wesen, in seinem Leben und Dichten. Ein Eulenspiegel, wenn auch einer aus Sachsen, mit koboldischer Lust am Durcheinanderbringen von Sinn und Unsinn. Sein Humor hat eine derbe und sublime Seite, und unnachahmlich bleibt die geistige Grazie, mit der er von der einen zur anderen hinüberwechselte,“ schrieb Alfred Polgar.
Spielzeit ca. 90 Minuten

 

"Und viele Bücher trag ich im Kopf"

Heinrich Heine –aus seinem Leben --
Zwei-Personen Stück
Das Datum seiner Geburt ist umstritten. Er selbst verlegt es auf den Dezember 1799. Er wollte doch „einer der ersten Männer des Jahrhunderts“ genannt werden. In Wahrheit war er wohl einige Jahre älter. Sehr wahrscheinlich wurde er am 13. Dezember 1797 in Düsseldorf geboren – als Harry Heine.
Er starb am 17. Februar 1856 nach langer Krankheit in Paris. Ein Brand vernichtete alle Familiendokumente der Familie Heine, so dass auch das genaue Geburtsdatum des Harry Heine, Sohn des Düsseldorfer Kaufmanns Samson Heine und dessen Frau Betty, bis heute nicht bekannt ist. Auch macht Heines Leben wegen seiner jüdischen Herkunft, seiner Streitbarkeit, der wechselnden Lebensumstände und vor allem wegen des jahrelangen Krankenlagers in Paris immer wieder neugierig. Aber vor allem, weil der Autor der „Loreley“ und des „Wintermärchens“ weltweit neben Goethe und Schiller als bedeutendster und „witzigster“ Klassiker des 19. Jahrhunderts gilt.
Spielzeit ca. 90 Minuten

 

„Prinz im Sternenmantel“

Die Lasker–ein Leben als Prinz von Theben
Else Lasker-Schülers Leben in zwei Szenen

Else Lasker-Schülers Werke sind durchzogen von mystischen und orientalischen Klängen. Sie illustriert ihre Bücher selbst. Ab 1910 nennt sie sich „Prinz von Theben“. 1903 erscheint ihr erster Gedichtband „Styx“ und 1909 ihr wichtigstes Drama: „Die Wupper“, das 1919 im Deutschen Theater in Berlin uraufgeführt wird.
„Die Lasker“, wie Freunde sie nennen, hat ein umfangreiches lyrisches Werk, drei Dramen, Skizzen und Erzählungen als Prosawerke und zahlreiche Zeichnungen hinterlassen. Sie führt kein gewöhnliches Leben. Schon früh beginnt sie, gegen bürgerliche Traditionen zu rebellieren. Sie bricht die Schule ab und heiratet den Arzt Berthold Lasker, zieht nach Berlin. Gehört dort zur „Bohéme“. Elisabeth Schüler wird am 11. Februar 1869 in Elberfeld, heute Wuppertal, geboren und starb am 22. Januar 1945 in Jerusalem.
Dauer ca. 80 Minuten, zwei Personen

Prinz

 

„Gar nicht krank ist auch nicht gesund“

Das Beste von Karl Valentin
„Karl Valentin, Münchner Komiker, Sohn eines Ehepaares.“
Das ist nur eines von vielen Zitaten des unvergleichlichen Komiker-Phänomens Karl Valentin. 1882 wird Valentin Ludwig Fey in Au bei München geboren.
Er beginnt seine künstlerische Karriere zunächst als Musikclown und Solokomiker, aber sieht sich zeitlebens selbst als Volkssänger:
Bertold Brecht und Kurt Tucholsky schätzen Karl Valentin schon zu Lebzeiten als ganz einzigartiges Phänomen. Thomas Mann sammelte Valentins Schallplatten und konnte Textstellen auswendig. Und da stand jetzt einer auf den Theaterbühnen in München, Berlin und anderswo, der war eindeutig ein einfacher Mann, ein gelernter Schreiner aus der Münchner Au.
Dennoch gelang es Valentin, die unterschiedlichsten Menschen aus allen Bevölkerungsschichten zum Lachen, aber auch  zum Nachdenken zu bringen. Er war ein außergewöhnlicher Künstler, der in keine Schublade passt.

Spielzeit ca. 85 Minuten

 

LITERARISCH-MUSIKALISCHE PROGRAMME

"Ach, wie mich das aufregt!"

Die 20er und 30er Jahre REVUE
Chansons, Lieder, Couplets, Geschichten und Parodien
Die goldenen Zwanziger Jahre, die tragischen Dreißiger Jahre. Von Kurt Tucholsky bis Marlene Dietrich. Kabaretts und Varietés, Revuen und früher Tonfilm.
Eingängige Melodien, frivole, anzügliche oder anspielungsreiche Texte. Schauspieler, Diseusen, Conférenciers führten damals in den Cabaréts durch ein buntes Programm aus Chansons, Liedern, Gedichten und verschiedenen Showeinlagen. Gleichzeitig strebt die Inflation ihrem Höhepunkt entgegen. Die Künstler erhielten ihre Gage in Naturalien als es nicht mehr möglich war, das Geld in Wäschekörben und Schubkarren herbeizuschaffen. Nach der Währungsreform besserte sich die Lage. Es begann die große Zeit der Reinhardts, Tucholskys, Hollaenders, Mehrings und Klabunds. Kästner und Brecht, Kurt Weill und Hans Eisler, Gustaf Gründgens und Marlene Dietrich und viele  mehr. Ein starkes Stück Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts und eine komische und zugleich tragische Epoche.
Spielzeit ca. 90 Minuten

 

„Liebe, Lust und Sahnetörtchen“

Liederliches

Erotische Liebeslyrik vom Mittelalter bis Heute, intelligent, humorvoll, manchmal auch schlüpfrig zugegebenermaßen, aber niemals geschmacklos. Große Lyrik und witzige Gedichte. Wahre Gefühle und pointenreiche Empfindungen über die schönsten  (Neben-) Sachen der Welt: Liebe und Lust. Sämtlich Klassiker der Weltliteratur: Villon, Shakespeare, Goethe, Heine, Gernhardt und Consorten. Und als Sahnehäubchen auf der Kunst der lyrischen Dichtung hören  Sie emotionale Chansons und die einfühlsamsten Balladen der Popmusik. Mittlerweile selbst Klassiker, die Herren Charles Aznavour, Elton John oder Billy Joel, Lionel Richie oder Herbert Grönemeyer. Und als süßes Früchtchen oben auf dem Sahnehäubchen erleben Sie die ausdrucksvollen und leidenschaftlichen Eigenkompositionen des Pianisten und Liedermachers David Orlik.Ein Programm voll großer Gefühle, bei dem immer eins im Mittelpunkt steht: Ein Sahnetörtchen.

Ca. 100 Minuten

 

„Komische Weihnacht überall“
Weihnachten bei Hoppenstedt & Co.

Lachen bis der Baum nadelt mit beliebten Humoristen wie Loriot, Kishon, Erhardt, Valentin, Gernhardt und vielen anderen.
„Früher war aber mehr Lametta!“ oder „Es ist ein Has’ entsprungen“ oder „Tiefgefroren in der Truhe, liegt die Gans aus Dänemark“ oder
„Dass mir ja keiner ins Schlafzimmer kommt!“.
Sätze wie in Tante Else’s Weihnachtsgebäck eingemeißelt. Möchten Sie noch mehr davon? Die Sätze sind gemeint, nicht Tante Else’s Gebäck. Ja? Kein Problem. Zu Weihnachten darf sich ja jeder was wünschen. Und dann klingt landauf, landab das wunderbare Lied zur Weihnachtszeit:

„Komische Weihnacht überall! Tönet durch die Lüfte lauter Knall.“

 

"Kerzenschein und Mandelduft"

Erhellendes und Sinnliches zu Weihnachten
„Kerzenschein und Mandelduft“… so haben wir in diesem Jahr unser literarisches und musikalisches
Programm zur Weihnachtszeit genannt. Mit unseren alljährlichen Weihnachtsprogrammen verhält es sich wie beim alljährlichen „Baumschmücken“. Wie soll es („er“) denn in diesem Jahr aussehen?
Und dieses Jahr war es uns so „nostalgisch“ zumute. Wir wollen einfach mal einen Gang zurückschalten, uns auf „Wesentliches“ besinnen. Wir möchten uns am glänzenden Schein der Kerzen und an den weihnachtlichen Düften erfreuen, an nachdenklichen, aber auch heiteren Geschichten, Gedichten und Liedern. Wir haben bei unseren Lieblingsliteraten gestöbert und für Sie unsere schönsten Geschichten und Gedichte und einfühlsamsten Lieder ausgesucht. Und deshalb freuen wir uns, dass uns  ein ganz
besonderer Gast begleitet: Die Sängerin Martina Gitzen. Sie wird mit ihrer wundervollen Stimme klassische und moderne Weihnachtslieder singen.
Spielzeit ca. 90 Minuten

 

"Von der Pampelmuse geküsst“

Heinzigartiges vom Schelm der Nation

Heinz Erhardt, Schwergewicht der leichten Muse

Es soll manchen Dichter geben,
der muss dichten, um zu leben.
Ist das immer so? Mitnichten,
manche leben um zu dichten.

Heinz Erhardt war ein Phänomen. Viele Tausende haben ihn auf der Bühne erlebt und herzlich über seine Komik gelacht. Millionen kennen ihn vom Rundfunk, Fernsehen, aus dem Kino oder von seinen Büchern. Er war der beliebteste Komiker der fünfziger und sechziger Jahre und einer der begabtesten Humoristen des Jahrhunderts
Zunächst probierte er erfolgreich sein komisches Talent am Theater, es folgte das Radio und dann das Fernsehen. Darüber hinaus wurden seine Bücher mit Sketchen eine gern gelesene Lektüre. Er war ein Star der Wirtschaftswunderjahre. Heinz Erhardt erzeugte seine Komik durch bewusst unbeholfene Handlungen und Reden, in denen er einzigartige Doppeldeutigkeiten entstehen lassen konnte, wie "Bei glatten Straßen muss man sechzehn geben - also doppelt acht" oder "Wer den Schaden hat, spottet jeder Beschreibung"...
Nicht zu vergessen und zu unterschätzen ist sein musikalisches Talent. Der eigentliche Beginn seiner Künstlerkarriere: "Ich war ein Wunderkind; denn ich konnte schon mit sechs Jahren und einem Finger "Hänschen klein" auf dem Klavier spielen. Fürwahr erstaunlich! [...] Plötzlich fing ich an, ernstlich Musik zu studieren und vier Stunden täglich Klavier zu üben. So war es kein Wunder, daß ich schon bald "Hänschen klein" völlig fehlerfrei mit zwei Fingern spielen konnte!“
Spielzeit ca. 90 Minuten

 

Sonstiges Repertoire

Lesungen für Groß und Klein

Darüberhinaus bieten wir Ihnen jederzeit Lesungen, auch szenische Lesungen aus Werken Ihrer Lieblingsautoren oder zu speziellen Themenreihen:
z.B. "Mein ferner lieber Mensch"
Liebesbriefe zwischen Anton Tschechow und Olga Knipper.

"Petterson und Findus" speziell für die Kleinen
"Der kleine Nick" und vieles mehr
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